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Nordafrika

Bicycling the worldMit dem Fahrrad in USA, Skandinavien und Afrika

Titandesert 2010

Marokko 2009

Tunesien 2008

Ja, Tunesien war immer schön, manchmal auch schön abenteuerlich... Aber jetzt mußte mal "was Neues" sein, möglichst afrikanisch und wieder schön abenteuerlich... Also, was lag näher, als mal Marokko zu befahren? Mit vielen Tipps vom Marokko-per-Rad Forum bin Ich also am 3.11.2009 in Agadir eingefallen. Die “Bastelstunde” am Flughafen (Fahrrad reisefertig machen etc.) mit anschließender Zollzeremonie ist total unkompliziert verlaufen. Anschließend hab ich am Flughafen noch Geld gewechselt - auch problemlos.Stichwort Geld: Gibt es in dem großen Marokko eigentlich irgendeine Bank, die Travellerchecks tauscht? Wer was weis, kann mir ne Email schreiben, ich bau den Tipp dann hier ein! Ich bin im Verlauf meiner Tour bei 10 Versuchen an 10 Banken 10x abgeblitzt... also, liebe Afrikaneulinge, nehmt genug Cash mit!Entgegen den Behauptungen der deutschen Bankangestellten werden Travellerchecks NICHT in jeder Bank und jedem Land angenommen! Laßt Euch nicht ins Boxhorn jagen und nehmt genügend Bargeld mit! Für Tunesien gilt das Gleiche.Weil ich also in Agadir um 14.00 h mit Allem fertig bin, fahre ich noch bis Tiznit. Dort gibts einen schönen Campingplatz (am Kreisverkehr rechts, direkt vor der Stadtmauer) und mehrere Hotels (sind alle übersichtlich um den Kreisverkehr verteilt). Leider ist der ruhig gelegene Campingplatz komplett mit grobem Schotter belegt, also zum Zeltcamping eher ungeeignet.Am nächsten Morgen gehts weiter über Bou Izarkane auf die R 102. Ab dem Abzweig auf die R 102 wird der Verkehr schlagartig weniger. Das Fahren ist deutlich angenehmer als auf der großen Straße nach Süden! Auf der R-102 hab ich auch bald meinen ersten marokkanischen „Pass“ befahren. Es ging immerhin auf 1000 m. Kurz und schmerzlos. Die Landschaft wurde bald sehr abwechslungsreich, steinige Steppe wechselt sich mit grünen Hügeln, kakteenbewachsenen Gebieten und kleinen Oasen ab. Die Oase Targhjicht setzt Allem die Krone auf: Die Palmen stehen neben der Straße so dicht zusammen , daß es unmöglich ist, weiter als 10 m in diesen Wald hinein zu sehen. Ich hab dort etwas eingekauft und bin dann noch etwas gefahren, bis ich die passende Stelle zum Campen gefunden habe...Am nächsten Tag fahre ich bis Tata, der Rückenwind machts möglich. Weil der örtliche Campingplatz zu Ehren der Wohnmobilcamper komplett betoniert ist, übernachte ich im Hotel „Relais de Sables“. Relativ teuer, aber gute Zimmer und gutes Essen.In Foum Zguid hab ich dann nen Großeinkauf gemacht und anschließend gings auf die Piste nach M´hamid. Ich bin froh, daß ich vollgefedert fahre. Die ersten 20 km sind recht holprig, mit vielen faustgroßen Kieselsteinen, streckenweise auch Sandverwehungen. Das Ganze wird dadurch noch interessanter, daß es ab und zu mal ne Rampe hoch- oder runter geht. Die Piste über den Iriki ist allerdings vom Allerfeinsten: Topfebener, harter, relativ glatter Boden, da kann man ja fast schon mit dem Rennrad fahren. Abends baue ich mein Zelt neben der Piste auf einer Düne auf und übernachte unter 1000 Sternen. Am nächsten Tag gibts zum Schluß, kurz vor M´hamid, noch 4 km Fechfech, die streckenweise unfahrbar sind. In M´hamid hab ich mir 2 Tage Pause gegönnt. Diese Stadt IST AFRIKA! Wer von Norden über die Piste kommt, wie ich, verläßt in Foum Zghuid die übliche Zivilisation und kommt in M´hamid in einer anderen, afrikanischen, Zivilisation an. So habe ich es empfunden. Weiter gings über die N9 nach Zagora, durchs Draatal und bei Tazzarine auf die nächste Piste, von Targhbalt nach Taouz. (Targhbalt ist auf der Michelinkarte Nr. 742 an der falschen Stelle!)Hier war auch wieder für Jeden was dabei, anfangs steinige Gebirgspisten, weite glatte Schwemmtonebenen, und etwas Sand. Kurz vor Ramlia wieder viiiieel Sand: 6 km Fechfech, viel Schieben, wenig Fahren. Ramlia selbst besteht aus einigen Oasengärten, einigen Lehmhäusern, einer Moschee und einer Tankstelle die die auch Restaurant, Auberge und Lebensmittelladen ist. Nach 2 kalten Cola fahre ich weiter: die Piste ist bald wieder gut fahrbar. Es gibt noch einige kurze Sandpassagen, die aber fast alle mit Anlauf passierbar sind. Die letzten 20 km nach Taouz sind etwas holprig und kurvig, aber nichts Kompliziertes mehr. Diese Piste ist 170 km lang, unterwegs kann man mit dem Fahrrad die große Einsamkeit finden. Aber andererseits gibts genug Dörfer und Campingplätze in Pistennähe. Das Ganze hat schon was Surreales: keine festen Straßen, nur Pisten, aber mitten im Nirgendwo taucht plötzlich ein komplettes Dorf auf...Die Versorgung mit Wasser und Lebensmitteln müßte unterwegs ggf. also möglich sein, die Einheimischen leben ja auch von irgendwas.Direkt hinter Taouz fängt die Asphaltstraße an. Ich fahre noch einige Kilometer bis nach Merzouga wo ich im “Camping Ksar Sania” mein Zelt aufbaue. Der Platz ist französisch geführt, absolut sauber und liegt direkt an den großen Dünen vom Erg Chebbi.Weiter gehts über Tinedjad und durchs Dadestal. Und es geht bergauf. Dank dem Rückenwind kaum spürbar, aber ich bin auf dem Weg in den Atlas. Morgens in Merzouga zeichnete sich die Gebirgskette noch als schmaler zackiger Saum am Horizont ab. Aber Abends in Tinedjad ist er deutlich zu sehen, der Atlas. Westlich und nördlich von mir erhebt sich das Gebirge immer imposanter! Auf dem Weg zum Tiz´n Tichka hab ich ab Ouazazate die Nebenstrecke genommen... Das ist dann “Urlaub für Fortgeschrittene”! Die Straße geht etwa nach 20 Km in eine Piste über. Die ist streckenweise fast unfahrbar steil, nur um hinter der nächsten Kurve wieder die eben mühsam erarbeiteten Höhenmeter zu verlieren. Wobei die Gefällesektionen auch keine Entlastung sind, ich fahre bergab genau so langsam wie bergauf. Zu scharf sind die Gesteinskanten, zu tief die Löcher in der Piste, daß ich irgendwas riskiere. Außer mir sind auch nur noch wenige Einheimische zu Fuß oder mit ihren Eseln unterwegs. So fahre ich Kilometer um Kilometer vor mich hin, und genieße die Landschaft. Langsam und beschwerlich windet sich die Piste immer höher. Im Verlauf werden mit großen Baggern an 2 Stellen gerade riesige Felsbrocken aus dem Weg geschoben, vermutlich als Folge von Erdrutschen. Beide Male habe ich etwa 45 min Zwangspause, bis der Weg wieder passierbar ist. Die Landschaft und die Dörfer, die teilweise wie Schwalbennester am Berg kleben, sind einmalig! Die Piste allerdings auch. Es gibt sicher viele Möglichkeiten sich zu quälen, aber das hier ist die gründlichste Methode! Beim nächsten Mal werde ich die Piste in umgekehrter Richtung, bergab, befahren. Ist vielleicht etwas einfacher...Ich bin abends noch bis Telouet gefahren, habe da im “Hotel Restaurant Telouet” übernachtet. Das Zimmer sollte 300 Dhm ohne Frühstück kosten, ich einige mich mit dem Hotelbesitzer auf 150Dhm mit Frühstück. Am nächsten Morgen kostet das Frühstück dann noch 20 Dhm extra... (warum nur hatte ich hier das Gefühl, übers Ohr gehauen zu werden??) So was hab ich in ganz Marokko nicht wieder erlebt!Am nächsten Tag gings ab dem Tiz´n´Tichka bergab, abends komme ich in Marrakesch an, wo ich 2 Tage bleibe. Wow- diese Stadt hat was! Die Neustadt ist langweilig, könnte auch in Südfrankreich stehen. Aber die Medina, um den Jama al Fnaa, ist der Hammer. Abends ist der Jama al Fnaa die Bühne für alle Künstler, Gaukler, Musikanten, Zigarettenverkäufer etc. Tagsüber ist es dort fast langweilig. Dann wird der Platz von Schlangenbeschwörern, Wasserverkäufern und Schuhputzern bevölkert. Hier und in den engen Gassen der Medina tobt das orientalische Leben in all seinen Facetten. Dazu gehören leider auch Armut und Krankheit. Es gibt viele Männer und Frauen die -durch Behinderungen oder Krankheit arbeitsunfähig- ihren Lebensunterhalt als Bettler verdienen.Der Rest ist schnell erzählt: Von Marrakesch fahre ich Richtung Küste weiter, auf der N7. An der ganzen Strecke gibts nur wenige Übernachtungsmöglichkeiten. Weil ich morgens vor der Abfahrt in Marrakesch zu lange herumgetrödelt habe, strande ich im Dunkeln in Sidi Smail. Es gibt dort weder Hotels noch Campingplatz. Frei zelten geht auch nicht, überall Ackerbau und Viehzucht... So frage ich an der örtlichen Gendarmerie Royale. Nach ca. 40 minütigem Frage- und Antwortspiel, in dessen Verlauf auch der örtliche Standortkommandeur aufläuft, bekomme ich die Erlaubnis,auf dem Parkplatz der Polizeistation zu zelten. Es gibt sicher ruhigere Zeltplätze, aber keinen, der sicherer ist!Angeblich gibt es einen Campingplatz 40 km weiter, in Al Jadida an der Küste. Ich hab da am nächsten Tag aber nur massenhaft Schwerindustrie und vermüllte Straßengräben entdeckt. Ab Safi wirds besser. Und auf den letzten 300 km bis Agadir gibts noch mal richtig was fürs Auge, rechts die tosende Brandung, links Hügel und vor mir abwechslungsreiche, kurvige, (und hügelige) Landstraße. In Agadir hab ich ein letztes Mal gecampt. Ich weis nicht mehr wie der Platz heißt, aber er ist im Norden Agadirs, südlich vom Hafen, kurz vor den Autoverleihern links. Für ein Großstadtcamp ist der Platz recht ordentlich, ruhig gelegen und wird auch gut bewacht. Zum Strand ist´s auch nicht weit, nur die 4 spurige Straße überqueren... Aber die WC´s und Duschen auf dem Camp- nee, nee, nee! Wer dort duschen möchte, sollte Gummistiefel dabei haben!! So ein “disaster area” hab ich bisher noch nicht gesehen! Sauber machen geht da nicht mehr. Man kann das ganze Sanigebäude eigentlich nur tutto kompletti auf die Müllhalde bringen und dann was Neues bauen. Am nächsten und leider letzten Tag gabs dann die Großstadtdröhnung: Viel Verkehr, viele Touristen, viele Einheimische, die mir irgendwelchen Kram verkaufen wollten-(natürlich zum extra günstigen Preis- nur für mich) und einige Kreisverkehre, die trotz Ampel und Verkehrspolizisten völlig verstopft waren.Am Abend des 27.11. fahre ich in Deutschland meine letzten 15 Kilometer nach Hause.Es war stürmisch, etwa 7° kalt, und geregnet hats auch!Willkommen zurück in Deutschland!Das war meine erste Tour durch Marokko!Aber bestimmt nicht die Letzte!

In Deutschland und Skandinavien fahre ich gerne bei Rennrad- und MTB- Marathons mit. In Nordafrika bin ich einige Male in der Sahara umher gefahren. Immer auf eigene Faust, quasi im "Touri- Modus"... Irgend was fehlte mir noch. Z.B. ein Etappenrennen in Nordafrika! Durch Zufall bin ich auf die Titandesert Rallye gestoßen. Die Titandesert fand 2010 vom 3. 5. - 7. 5. in Marokko zum 5. Mal statt, es ist ein Mountainbike-Etappenrennen, vergleichbar mit der Dakar-Rallye oder Marathon des Sables. Gefahren werden sowohl Flachetappen in der Wüste, als auch 2 Bergetappen. Das Rennen spielt sich nur auf Sand- Lehm- und Steinpisten ab. Asphalt wurde nur als Liason auf den letzten 10 km ab dem Ziel der 5. Etappe bis zum Hotel in Ouazarzate gefahren.Die Rennstrecken führen größtenteils durch unbewohntes und unbebautes Gebiet, der Streckenverlauf ist nicht markiert. Die Teilnehmer orientieren sich auschließlich am Roadbook und GPS, sie müssen aus Sicherheitsgründen auf jeder Etappe 3 Kontrollpunkte passieren.Es werden 5 Etappen gefahren:2 Flachetappen mit trockenen Sand - Lehm - Steinpisten2 Marathonetappen: Mit Schlafsack und leichtem Gepäck durch den mittleren Atlas, ohne Mechanikerservice auf der Strecke und im Etappenziel, Pässe bis ca 2000 m1 Zeitfahren über 50 KmÜbernachtet wurde jeweils in eigens für die Titandesert aufgebauten Camps in der Wüste, das Gepäck wurde mit geländegängigen LKW transportiertStrecke:Von Maadid auf 825 m Höhe (bei Erfoud, nahe der algerischen Grenze) nach Ouazarzate im mittleren Atlas auf 1200 m, zurückgelegte Strecke insgesamt 470 km, akkumulierte Höhenmeter: 4460 hm.Das Rennen wird nur auf Sand - und Steinpisten, sowie durch einige Dünengebiete gefahren.Die Tagestemperaturen bewegen zwischen 30° in den Bergen und 42° in den WüstenetappenTeilnehmer:aus USA, Deutschland, Tschechien, Frankreich, Belgien, Holland, Uruguay, Italien, Argentinien, Nordafrika. Die Radfüchse Büren wurden von mir, Christoph Vitt, vertreten Insgesamt 339 Teilnehmer, 40 sind wegen technischen Defekten, Verletzungen (Unfallfolgen) oder Kreislaufschwäche ausgeschieden.Bei der Titandesert 2010 waren insgesamt 6 Deutsche dabei.Das Rennen wird in Spanien organisiert. Dieses Jahr wurden 14 TV Stationen in Europa und Südamerika mit Medien versorgt, Printmedien zusätzlich. Der Renntroß bestand aus 2 Sattelschleppern, 3 LKW, 2 Allrad LKW, 1 Hubschrauber für Presse und Rettungseinsätze, 10 Geländewagen für Presse, Organisation, Mechaniker, Mediziner, 2 Quads. Teilnehmer waren unter anderem:Tinker Juarez (ex Crosscountry Weltmeister)Igor Astaloa, Roberto Heras, Abraham Olano, Laurent Jalabert, Ismael Sanchez, von denen einige in 2010 Ihre Dopingsperren für den Straßenradsport absaßen.In der Eliteklasse waren die meisten Teilnehmer als gesponserte Werksteams, mit eigenen Mechanikern und Physiotherapeuten, unterwegs. Außerhalb dieser Klasse fanden sich viele Privatfahrer, sowohl in 2er und 3er Teams , als auch Einzelkämpfer.

Nachmitags rolle ich aus dem Bauch der Fähre, die mich in den vergangenen 24 Stunden von Genua nach Tunis gebracht hat. Hinter mir fahren noch Unmengen von Motorrädern und Allradfahrzeugen aus dem Schiff. Nach 500 m Fahrt auf dem Hafengelände ist erst mal Schluß. Drei Zöllner kontrollieren meine Zollerklärung und wollen genau wissen, wohin ich mit meinem Fahrrad will und was ich alles bei mir habe. Auf meine Antworten ernte ich erst mal skeptische Blicke von ihnen. Nachdem ich endlich den Einreisestempel in meinen Pass gedrückt bekomme, ist die „Zollzeremonie“ für mich überraschend schnell erledigt und ich fahre die ersten Kilometer auf nordafrikanischem Boden. Eine Zeit lang überholen mich noch die vielen 4X4 und Motorräder,die mit mir auf der Fähre waren. Danach ist es für den Rest des Tages recht einsam auf der Straße, es sind nur wenige Einheimische unterwegs.Am nächsten Vormittag, nach gerade mal 50 km, liest mich ein Tunesier auf und lädt mich zum Abendessen bei ihm und seiner Familie ein. Boubaker fährt einen uralten Peugeot 504 Pick-up. Mein Fahrrad kommt auf die Ladefläche und ich nehme auf dem Beifahrersitz zwischen Einkäufen, Werkzeug und allerhand verölten Ersatzteilen Platz. In zügiger Fahrt geht es an Kairouan vorbei ins tunesische Bergland zu Boubakers Haus. Dort verbringe ich den Rest des Tages im Kreis der Familie. Boubaker und seine Frau können ein paar Brocken Deutsch, weil sie mal in Bonn gearbeitet haben. Die 2 Söhne sprechen etwas Schulfranzösisch. So entwickeln sich zuerst stockende, später recht flüssige deutsch-französisch-arabische Gespräche über Gott, Allah und die Welt drum herum. Und wo die gemeinsamen Sprachkenntnisse nicht ausreichen, wird mit Händen und Füßen nachgeholfen... Abends tischt Boubakers Frau ein opulentes Abendessen auf. Vieles sieht etwas gewöhnungsbedürftig aus, aber es schmeckt. Ich habe ohnehin keine Wahl. Weil ich auf dem Ehrenplatz am Kopfende des Tisches sitzen darf, stehe ich während des Essens quasi unter Beobachtung der gesamten Familie. Am nächsten Morgen fahre ich früh los, es stehen 157 km bis Gabes auf dem Plan! Ich komme dort um 18.30 Uhr in der Dämmerung an. Der Campingplatz in der Stadtmitte ist leer. Abgesehen von dem Polizisten der den Platz bewacht, und mir. Morgens werde ich vom lautstarken Gesang der Muezzins in den Moscheen der Stadt geweckt. Was bei uns die Kirchenglocken sind, ist hier der Gesang des Muezzins, der über Lautsprecher (mit imposantem Klirrfaktor!) die ganze Stadt beschallt und so die Gläubigen zum Gebet ruft. Für mich ist es der Weckruf. Auf meinem Weg aus Gabes heraus in Richtung Süden komme ich noch an einigen Märkten vorbei, wo ich mich für den Tag mit Trinkwasser und Früchten versorgen kann. Die ersten 40 km nach Süden auf der GP1, der Hauptverkehrsader nach Libyen, sind mörderisch. Die vielen, mindestens 30 Jahre alten, libyschen Altbau- LKW und PKW, drängen alle auf der viel zu engen Straße in Richtung Libyen Es geht zu, wie auf dem Rummelplatz. Wahre Männlichkeit zeigt sich hier offensichtlich beim gegenseitigen Abdrängen, Überholen vor unübersichtlichen Kurven und besonders bei beim Überholen, wenn LKW im Gegenverkehr auf der viel zu schmalen Straße auftauchen! Es riecht riecht nach Dieselabgasen, mir bleibt fast keine Luft zum Atmen. Nach 40 km kann ich endlich von dieser Rennstrecke abbiegen. Die ruhige Nebenstraße bringt mich zu der Fähre, mit der ich nach Djerba übersetze. Die Insel empfängt mich mit sauberer, klarer Seeluft und einem schönen Sonnenuntergang. Als ich um 20.00 Uhr etwa 10 km östlich von Houmt- Souk im Hotel „Dar Ali“ einchecke, ist es schon stockdunkel. Nach 1 Tag auf Djerba geht es über Nebenstrecken weiter durch Ben Guerdane an der tunesisch-libyschen Grenze bis kurz vor Kichau. Dort campiere ich auf einem abgelegenen Bauernhof. Die nette Landwirtsfamilie lädt mich schließlich noch zu Abendessen und Minztee ein. Am nächsten Tag wird die Landschaft deutlich „wüster“, ich fahre an den ersten Dünen vorbei. Auf einer Nebenstrecke bei Tataouine steht der mächtige Ksar Ouled Soltane. Diese Speicherburg bot lange Zeit Schutz und Lebensraum für seine Bewohner. Heute ist sie vor allem eine Touristenattraktion und Freilichtmuseum. Am nächsten Tag geht´s auf der einzigen verbleibenden Straße weiter nach Süden. Rechts und links von mir breitet sich Wüste aus, die Landschaft besteht nur noch aus Sanddünen und trockenem Gestrüpp. In der Ferne stehen einige kahle Tafelberge. Kurz vor Bir Amir wollen 2 Nationalgardisten meine Papiere kontrollieren. Ich habe keine Genehmigung für das Sperrgebiet, das wenige Kilometer weiter südlich beginnt. Als ich den Beiden meinen Plan erkläre (von Bir Amir zur Pipelinepiste, nach Ain Sebat, Ksar Ghilane, Douz, etc, ohne das Sperrgebiet zu betreten), ernte ich ungläubige und mißtraurische Blicke- sie können sich nicht vorstellen, daß so etwas mit dem Fahrrad möglich ist. Schließlich kann ich die Beiden von der Ernsthaftigkeit meiner Angaben überzeugen. Sie ermahnen mich dann noch mehrmals, genug Wasser und Nahrung mit in die Wüste zu nehmen. Nach 30 Minuten darf ich endlich weiter fahren. Direkt hinter Bir Amir hört dann auch die Asphaltstraße auf. Mit reduziertem Reifendruck fahre ich die ersten 48 km Offroad. Die Piste ist anfangs gut präpariert, aber bald verschwinden die Reifenspuren streckenweise unter Wanderdünen. Wenig später verliert sich die Piste einfach zwischen Sand- und Geröllfeldern. Ich fahre weiter in westliche Richtung, folge nur noch meinem GPS. Mit radikal reduziertem Luftdruck und den breiten 2,25 Zoll- Reifen geht es auch auf Sand und Geröll noch erstaunlich gut vorwärts! Abends steht mein Zelt auf dem „Gipfel“ einer Düne. Das Wüstenpanorama in der untergehenden Sonne ist gigantisch: Sicheldünen bis an den Horizont, dazu völlige Ruhe. In der klaren Luft stehen tausende Sterne über mir, ab und zu zieht eine Sternschnuppe ihre lautlose Spur über den Nachthimmel- Saharafeeling pur! Am nächsten Tag breitet sich nach weiteren 8 km durch Sand und Geröll endlich die Pipelinepiste vor mir aus. Diese gut präparierte, etwa 5 m breite Piste verläuft parallel zu einer Ölpipeline von Bordj El Kadra an Tunesiens Südspitze bis zum Ölhafen bei Skhira an der Ostküste. Die Pipeline ist bis auf einige Pumpstationen unsichtbar im Wüstenboden verlegt. 30 km weiter nodwestlich rolle ich in Ain Sebat ein. Die Oase besteht eigentlich nur aus dem Campingplatz, und einem Palmenwald. Dieser Ort ist das absolute Gegenteil vom etwa 40 km weiter nördlich liegenden Ksar Ghilane, wo ich am folgenden Tag mein Zelt aufstelle. Ksar Ghilane ist inzwischen recht kommerziell, sie besteht im aus einem dichten Dattelpalmenwald mit 2 Campingplätzen und einem Thermalteich unter Palmen. Heißes Wasser in der Wüste, in seiner natürlichsten Form... Ksar Ghilane ist die bekannteste der tunesischen Oasen und so eine Art inoffizieller Treffpunkt für Wüstenfahrer! Ich nehme mir hier 1 Tag „Fahrradfrei“ und überprüfe erst mal sämtliche Schraubverbindungen, Speichen und die Schaltung an meinem MTB. Schließlich sind es von hier noch 140 km bis zur nächsten Stadt, davon führen die ersten 80 km wieder über einsame, buckelige Sandpisten! Nachmittags erkunde ich die Oase zu Fuß. In den beiden Camps ist permanent etwas los! Ständig kommen Wüstentouristen mit Motorrädern und Geländewagen (oder auf dem Fahrrad) an, die Geräuschkulisse würde jeder Rallye zur Ehre gereichen... Tatsächlich war Ksar Ghilane ein Etappenziel der Dakar- Rallye 2003. Auch in diesem Jahr bereiten sich hier einige Rallyeteams auf das lange Wüstenrennen vor... Am Rand der Oase parken die riesigen Servicetrucks im Wüstensand. Die Autos und Motorräder stehen auf dem Campingplatz, ohne Zaun und ohne Bewacher. Die Fahrer sitzen abends zusammen am Thermalteich... Das ist Rennsport zum Anfassen! 2 Tage später rolle ich in Douz ein. Für mich die erste Stadt seit 5 Tagen! Auf dem Markt kann ich endlich wieder frische Lebensmittel und Trinkwasser kaufen!Als ich mich wenig später auf dem örtlichen Campingplatz einrichte, treffe ich Andreas und Anja wieder. Wir hatten uns auf der Fähre kennengelernt. Die Beiden waren mit ihrem Motorrad auch in der Nähe von Ksar Ghilane unterwegs und sind jetzt auf dem Rückweg nach Tunis. Wir haben uns viel zu erzählen und mit tunesischem Bier und Geschichten aus der Wüste vergeht der Abend viel zu schnell... Für mich geht esm nächsten Tag weiter durch den Chott el Jerid. Ich umfahre diese Salzwüste auf der südlichsten Straße, bis zur algerischen Grenze. Die Straße verläuft parallel zur Grenze in Sichtweite der algerischen Grenzstationen und Patrouillen. Ich habe wieder Glück mit dem Wind, er schiebt mich an einem Tag von Matrouha bis Tozeur. Die Stadt markiert für mich jedes Mal den Abschied vom wilden tunesischen Süden, von Sahara, Sandpisten und Oasencamping. Die weitere Strecke bringt mich durch Gafsa und nach Kairouan, wo ich mir mal wieder ein Hotel gönne. Die Stadt ist neben Mekka das zweitgrößte islamische Glaubenszentrum. In den engen und verwinkelten Altstadtgassen gibt es einen großen Markt, viel Gedränge, viel orientalisches Gewirr und viele Moscheen. Der Markt gibt alles her, vom Mobiltelefon bis zur Wasserpfeife!Auf den letzten 200 km nach Tunis fährt dann schon ein bischen Wehmut mit, weil ich dieses Land und seine freundlichen Bewohner nach 20 Tagen wieder verlassen muß. Allen Unkenrufen zum Trotz bin ich hier immer freundlich und zuvorkommend behandelt worden, niemand wollte mich entführen oder bestehlen. Ich hatte nicht mal eine Reifenpanne! Und ich komme wieder! Im nächsten Urlaub!

Marokko 2012

Fast genau 4 Jahre sind seit meiner ersten Marokkotour vergangen. Die Entzugserscheinungen wurden immer größer, ich mußte da wieder hin. Am 30.10. war es dann endlich wieder so weit- Christoph rockt den marokkanischen Subkontinent (Ääh- eigentlich eher umgekehrt, Marokko rockt Christoph)Nach einer recht rumpeligen Landung in Casablanca- dort tobte sich gerade ein Regensturm aus- und 3 Kilometern Fahrt zum Atlas Airport Hotel gings am nächsten Morgen bei Sonne und 20 Grad in Richtung Atlas los. Was mir sofort auffiel: Die Wiesen und Straßen waren klatschnass, teilweise überschwemmt. Im Lauf des Vormittags habe ich einige etwa 20 cm hoch überflutete Landstraßenkreuzungen gefurtet. Das lehmrot gefärbte Wasser lief von den Feldern in die Straßengräben und von dort über die Straßen. Passte alles so gar nicht in das Klischee vom trockenen, heissen Afrika. Im Laufe des Nachmittags begann es wieder zu regnen, und ich hab mich abends in Ouad Zam in einem Hotel verkrochen. Über Nacht und am nächsten Tag regnete es abwechselnd mehr oder weniger wolkenbruchartig. Ich bin deshalb gar nicht erst los gefahren und hab nen Faultag in meinem Hotel drangehängt. Hab an dem Tag z.B. ne SIM Karte für mein Tel. gekauft, Tee getrunken, durch den örtlichen Souk gelaufen... Was man eben so machen kann an einem verregneten 31.10...Der nächste Morgen war anfangs noch etwas bewölkt, und ich war um 9.00 en route! Es ging zügig bergauf und am 1.11. war ich auf der Ostseite des Atlas angekommen. Die Nacht habe ich in der Nähe von Zaida auf nem sehr ordentlichen Camp verbracht. Der Campingplatz ist ca. 6 km ausserhalb von Zaida bei: N 32 45' 09,2 W 004 55'10,6 auf 1400 m und sieht aus wie eiine große Kasbah, sehr sauber, sehr ordentlich, warme Duschen! Die letzten 10 km dorthin bin ich im Dunkeln gefahren- keine gute Idee, die Straße ist stark befahren, eng und löcherig! Hinter mir sehe ich im Sonnenuntergang, wie von der anderen Seite des Atlas wieder dunkle Wolken aufziehen...aber über mir kommen ab 19.30 nur die Sterne raus.Die nächsten Tage werden immer schöner, wie erhofft. Jeder Tag, jede Nacht wird etwas wärmer, die Straße bringt mich immer weiter in Marokkos Südosten. In Merzouga campe ich im Ksar Sania bei Mme Francoise. Das Camp ist seit meinem letzten Besuch 2009 noch schöner geworden, mit einem großen Gästesaal, Küche, und Ferienwohnungen. Ein halbwegs großer und sehr sauberer Swimmingpool gehört neuerdings auch dazu. Nachdem ich mittags mein Zelt aufgebaut, geduscht, den Pool getestet habe, bin ich natürlich auf die große Düne im Erg Chebbi gekraxelt und hab mir die Welt ne ganze Zeit von dort oben angesehen. Am 7.11. war es dann so weit: Mit 11 Litern Trinkwasser, 4 Broten, Nudeln, Reis und allerhand anderem Zeug gings auf die Piste Interdite in Richtung Zagora. Nach einer anfänglichen Rumpelpiste fuhr es sich recht gut, aber große Teile der Piste waren mit Dünen bedeckt. Ich musste immer wieder neue Wege suchen und finden um nicht durch Sand schieben zu müssen. Etwas navigationslastig die ganze Etappe, aber macht ja Spaß wenns funktioniert! Hinter Ramlia kam dann wieder das dicke Ende in Form von etwa 7 km Fechfech. In Ramlia an der Tankstelle hatte ich bei meiner Colapause von 2 sehr netten älteren Dorfbewohnern genaue Instruktionen zum Umfahren des Sandgebietes bekommen. Ich bin aber wohl zu früh und ins falsche Flussbett abgebogen- jedenfalls hab ich den Rest des Tages und die erste Stunde des nächsten Tages schiebend, ziehend (und fluchend) verbracht. Danach lief es aber wieder gut. Hinter Ramlia gibt es eine ganze Reihe Camps an der Piste, die allesamt wie Kasbahs aussehen und auch ein mehr oder weniger großes Angebot aan Essbarem bereithalten. Wer will, kann also von einem Campingplatz zum nächsten radeln... Die folgende Nacht war für mich trocken und warm, wie sich das in der Wüste gehört, aber eine Bergkette weiter- Richtung Zagora- hat sich ein Gewitter ausgetobt. Das Leuchten der Blitze konnte ich beim Abendessen vorm Zelt sitzend gut beobachten. Die vorerst letzten 60 km Piste nach Zagora waren auch entsprechend gut gewässert, mein Rad (und ich auch) wurde gut eingeschlammt.Weil ich am späten Vormittag schon um 12.00 Uhr im verregneten Zagora war, bin ich gleich weiter in Richtung M'hamid gefahren. Mit etwas Rückenwind war ich abends 19.30 da! Auf der wenig befahrenen Straße macht auch das Fahren im Dunkeln noch Spaß! Sofort hatte ich meinen Campingplatz vom letzten Mal gekapert, und gleich vom Campchef den Tipp bekommen: Heute und Morgen ist hier Saharafestival, unbedingt hingehen! Na, für den Rest des Freitagabends war ich mit Zeltaufbau, Duschen, Essen kochen und Schlafen vollauf beschätigt... am nächsten Tag hab ich dann meine Campnachbarn aus dem Senegal kennengelernt, die fürs Festival hier hin gekommen sind. Nachdem ich ne Gratis-unplugged-live- Vorstellung von Ihnen bekommen habe, bin ich von ihnen quasi für den Festivalabend "adoptiert" worden. Das Ganze spielte sich ca. 7 km ausserhalb von M'hamid in den Dünen ab. Es gab eine große aus Sand gebaute Bühne, viele Kunsthandwerker die ihre Objekte hier verkauften, Tee, alllerhand Essbares, und natürlich Livemusik aus allen Saharastaaten.Am nächsten Vormittag bin ich dann weiter gefahren. Ausserhalb von M'hamid empfängt mich die Sahara mit Dünen, wo eine Piste sein sollte...Die Piste führt etwa 10 km durch das Dünengelände und ist halb so schlimm! Anfangs ist es etwas heftig, aber nach etwa 5 km gibt es so was wie einen weg zwischen den Dünen. Ich konnte die Sandfelder ganz gut auf hartem Untergrund umfahren. War mehrmals auf ne Düne geklettert, um zu sehen wie und wo es weiter ging. GPS hilft bei so was auch nicht viel weiter. Die ersten 25 km waren also etwas navigationslastig, aber wenns funktioniert machts Spaß! Abends bin ich dann zum Campen in der Oase "Source Sacree" eingelaufen- klein, fein gemütlich, netter Patron!Am nächsten Tag gings weiter durch schöne Wüstenlandschaft und den Lac Iriki bis nach Foum Zguid. Die letzten 35 km nach F Zguid hatten es in sich: Eine Piste aus tennisball- bis fußballgroßen Steinen (keine Übertreibung!) haben mir und einigen französischen 4x4 Fahrern das Leben schwer gemacht! Stellenweise ging es nur im Fußgängertempo vorwärts, ich wollte mir meine Reifen hier nicht ruinieren. Danach war die asphaltierte Straße ab Foum Zguid für mich eine Offenbarung! Über Tata gings mit Rückenwind wieder in die Berge nach Igherm und Tafraoute. Ich wollte in die Ait-Mansour- Schlucht! Der erste Versuch scheiterte an Nebel, Regen, Wind und Temperaturen um 7 Grad. Am nächsten Tag der nächste Versuch: Anfangs war alles gut, dummerweise wurde der Wind mit zunehender Höhe immer stärker, mit Sturmböen! Nachdem ich zwei mal von Seitenwindböen einfach umgepustet wurde, habe ich auf der Passhöhe bei Tasrite nach 35 km erneut den Rückzug angetreten. Ait Mansour ist also bei der nächsten Tour an der Reihe!Aus Tafraoute heraus führt die Straße durch schöne Oasen in schöner Landschaft. Ich bin in Richtung Atlantikküste unterwegs. Mit der Zeit ging es wieder bergauf. Abends um 19.30 komme ich nach 2 Stunden in Dunkelheit und Nebel am Hotel "Kardous" an. Relativ teuer, aber die einzige Unterkunft weit und breit! Und eine Wahnsinnsaussicht! In der Morgendämmmerung konnte ich die 50 km entfernte Atlantikküste sehen! Bis da hin gabs aber noch eine schnelle Serpentinenabfahrt und einige km Landstraße... Von Tiznit nach Agadir auf der N1 gabs nur Ackerbau und Viehzucht zu bestaumen. Am nächsten Tag gings wieder bergauf, nach Oulad Barchil. Die Straße steigt sanft an, fast nicht spürbar. Rechts und links sind grüne Gärten und Felder (streckenweise auch riesige Gewächshäuser). Auch die Temperaturen sind recht angenehm. Und die Versorgungsmöglichkeiten in den Dörfern sind sehr gut!Den Tiz'n Test habe ich am nächsten Tag überquert. Ich bin morgens um 9.30 bei 30 Grad und blauem Himmel gestartet und habe nachmittags 14.00 bei nebligem, grauem Himmel und 9 Grad den Pass überquert. Auch diese Straße ist recht schön. Streckenweise etwas eng, aber sehr wenig befahren.Hinter Demnate habe ich mir dann noch die Naturbrücke angesehen. Es gibt einen schönen Wanderweg ins Tal unter der Brücke durch, und auf der anderen Seite wieder hoch. Ein sehr ordentlicher schöner Campingplatz ist etwa 1000 Meter entfernt. Die Gastgeberfamilie ist sehr freundlich und zuvorkommend, sie engagieren sich im sanften Tourismus und bieten mehrtägige Wandertouren durch den Atlas an. Das war dann auch meine letzte Campingnacht in Marokko. Am nächsten Tag gings nach Marakesch, die Stadt die niemals schläft. 3 Tage später war ich wieder zuhause im kalten und regnerischen Deutschland- Schade! Aber: ich komme zurück nach Marokko! Vielleicht schon nächstes Jahr! Inschallah!Wer jetzt neugierig geworden ist: Am Freitag, 08.01.2013 gibts ne Multimediashow über meine Tour. Gucksduhier!


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